Das Technologiezentrum

Das Technologiezentrum der Kaminkehrer-Innung Oberbayern stellt sich vor

Mit uns in die Zukunft

Rasante Veränderungsprozesse kennzeichnen die derzeitige allgemeine und wirtschaftliche Situation.

Neue Arbeitsbedingungen, neue Medien, neue Aufgaben, neue Technologien und neue Herausforderungen prägen den tagtäglichen Ablauf in der Arbeitswelt. Auch unser Handwerk steht vor Veränderungen, die Stimmung ist geprägt von bevorstehenden möglichen Reformen.

Die Zukunft lässt sich zum derzeitigen Zeitpunkt nur schwer erahnen, geschweige denn voraussagen. Wichtig erscheint jedoch, dass man stets auf die Zukunft gut vorbereitet ist.

Mit uns werden auch Sie die Zukunft meistern können. Mit unseren vielfältigen Angeboten an Lehrgängen und Seminaren wollen wir Sie unterstützen, Ihre Kompetenzen weiter zu entwickeln, zu stärken und zu verbessern.

Das Technologiezentrum - Kommunikationszentrum des Wissens - möchte durch sein praxis- und zukunftsorientiertes Bildungsangebot die Kaminkehrer zu Experten für Brandschutz, Betriebssicherheit, Umweltschutz und Energieberatung aus-, fort- und weiterbilden, damit es auch in Zukunft noch heißt: 

"Zum Glück gibt's den Kaminkehrer"

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen…

.. deshalb bieten wir bereits seit dem Entstehungsjahr des Technologiezentrums Lehrgänge zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung an. In den Jahren 1997 und 1998 ergänzten wir die damaligen Meistervorbereitungslehrgänge der Landeshauptstadt München durch Praxisunterricht. 1999 konzipierten wir einen berufseigenen Meistervorbereitungslehrgang, den wir seit dieser Zeit mit großem Erfolg dem Berufsnachwuchs anbieten.

Entstehtungsgeschichte

Der Beschluß der außerordentlichen Innungsversammlung vom Oktober 1988 ein Technologiezentrum zu bauen, das der Aus- und Fortbildung in unserem Handwerk dienen soll, liegt lange zurück, um so mehr gewinnt er heute an Bedeutung. Nur noch wenig wird im Jahr 2013 so sein, wie es einmal war. Aber es bieten sich nun für uns auch Chancen. Zum ersten Mal können wir als Kaminkehrer durch eigene Anstrengungen unser Betriebseinkommen steigern.

Die Baumaßnahme war von einer überaus langen Fertigstellungszeit begleitet, die uns insbesondere in der Frage der Finanzierung oft vor unlösbare Probleme stellte. Schwierige Grundstücksverhandlungen mit der Stadt München ergaben sich durch die Feststellung des kontaminierten Bodens. Viel Zeit und Geld mußten für das Entsorgungskonzept investiert werden, um den Grundstücksankauf zu ermöglichen. In bedrohliche Finanzierungsnöte kam die Gesamtmaßnahme durch den neuen Bedarf an Fördermitteln für Ausbildungseinrichtungen in den neuen Bundesländern. Zudem kam eine kurze Phase des Baubooms auf uns zu. Der Index im Baubereich kletterte bei verschiedenen Gewerken derart hoch, daß man sich im Jahr 1992 nicht mehr in der Lage sah, das Gesamtvorhaben noch finanziell mitzutragen. Konsequenterweise mußte ein Planungsstop beschlossen werden. Erst durch die Zusagen der Mittelzuwender, dem Bayerischen Wirtschaftsministerium sowie dem Bundeswirtschaftsministerium, im Jahr 1995 war wieder der Weg einer soliden und gegenüber den Innungsmitgliedern verantwortlichen Finanzierung gegeben. Die Baumaßnahme und die Inneneinrichtung ist mit 70 %, jeweils zur Hälfte von Bund und Land gefördert worden. Dagegen war aufgrund neuer Förderrichtlinien beim Bund eine Gleichbeteiligung zum Grundstückskauf nicht mehr möglich. Ein nicht unerheblicher Betrag von DM 640.000,- mußte zusätzlich aufgebracht werden. Der Eigenanteil der Innung erhöhte sich dadurch auf 65 %. Ohne die Mitfinanzierung (35%) des Freistaates Bayern und der sich damals bereits abzeichnenden Entwicklung sinkender Baupreise wäre die Realisierung des Technologiezentrums gescheitert.

Die Ausstattung

Im Untergeschoß befinden sich 9 Duschen in geschlechtlich getrennten Waschräumen sowie 20 Umkleideschränke.

Desweiteren befinden sich dort die Technikräume und ein Lagerraum.

 Im Erdgeschoß befindet sich die Werkstätte für die Überbetriebliche Ausbildung, Verwaltungsräume sowie die Cafeteria.

Im Obergeschoß sind eine Werkstätte für die Erwachsenenbildung, 2 Unterrichtsräume und der EDV-Raum.

Auf dem Dach – einem Pultdach – wurde ein Laufsteg zu den Übungskaminen installiert.

Das Herzstück des Gebäudes

Eine Kaminanlage, in der alle marktüblichen Kaminsysteme integriert sind, an die Feuerstätten verschiedenster Bauarten angeschlossen sind, verbunden mit einer Meßstrecke und Raumzelle ist das Kernstück des Technologiezentrums.

Unter Zuhilfenahme dieser Einrichtungen sollen die für einen Kaminkehrer erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten in den Bereichen der Feuerungs-, Lüftungs-, Strömungs- und Sicherheitstechnik vermittelt werden.

Mittels der Meßstrecke und der Raumzelle lassen sich Bedingungen, wie sie nur vor Ort anzutreffen sind, simulieren. Der daraus resultierende praxisorientierte Unterricht läßt die Vermittlung von Problemlösungen und Hintergrundwissen zu.

Die Zusammenhänge des Umweltschutzes und der Betriebssicherheit rund um die Feuerungsanlage können durch neuartige Meßtechnik vermittelt werden.

11 verschiedene Kaminsysteme und 17 unterschiedliche Feuerstättenarten umfaßt die Kaminsystemanlage.

35 Fühlertragrohre in denen je ein Fühler eingebaut ist, der Feuchtigkeit, Temperatur und Druck über Analogeingänge auf einen Datenlogger überträgt.

Das Gebäude des Technologiezentrums im Überblick

Hier möchten wir Ihnen einige Einblicke in unsere Räumlichkeiten geben. Im Jahr 2014/2015 fanden im TZ große Umbauarbeiten statt. Heute befinden sich im TZ:

  • Zwei Schulungsräume (inkl. IT-Ausstattung)
  • Zwei Feuerstätten-Ausbildungsräume
  • Montage-Ausbildungsraum
  • Maurerwerkstätte
  • Kantine
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